Vita

Die Sopranistin startete das Jahr 2019 als Senta in "der fliegende Holländer" am Kroatischen Nationaltheater Zagreb mit Nikša Bareza am Pult und sang die Partie bereits an zahlreichen anderen Häusern wie dem Theatro Petruzzelli di Bari unter der musikalischen Leitung von Giampaolo Bisanti, am Theater Hof inszeniert von Reinhardt Friese und am Staatstheater Cottbus in einer Inszenierung von Jasmina HadŽiahmetović.

Dort wird sie auch in der aktuellen Spielzeit wieder als Senta zu Gast sein.  
 
In Gießen ist sie im Dezember, dirigiert von Florian Ludwig, in der Orchesterversion von Poulencs großer Solo Oper „la voix Humaine“ auf der Bühne zu erleben.
 
An der Danish National Opera war Tanja Kuhn 2019 als Micaela in „Carmen“ und als Katja, in der von

Philipp Kochheim inszenierten Skandinavienpremiere von  „die Passagierin“ von Weinberg, sowie als Charmion in „Cleopatra“ von August Enna, inszeniert von Ben Baur, zu sehen. 

Sie debütierte dort ebenfalls die anspruchsvolle Partie der Heloise in der gefeierten Premiere von Paul von Klenaus deutscher Oper „Michael Kohlhaas“, die vom dänischen Radio übertragen wurde.

 

Aktuell singt sie dort die Partie der Tatjana in „Eugen Onegin“ inszeniert von Hinrich Hortkotte.
 


Des Weiteren ist sie als Solistin, in zahlreiche Konzerten, in Deutschland, Dänemark, Kroatien und Italien zu hören.  
 
 
2017/18 feierte Tanja Kuhn als Giulietta, in Zandonais Verismooper „Giulietta e Romeo“ am

Staatstheater Braunschweig, mit Florian Ludwig am Pult, große Erfolge.

Ebenfalls unter der Leitung von Giampaolo Bisanti stand Sie mit dem Gloria für Sopran von Poulenc auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari und mit der 2. Mahler Sinfonie auf der Bühne des Teatro Petruzzelli. Danach kehrte Sie für die Titelpartie, in Hindemiths "Sancta Susanna", unter der musikalischen Leitung von Marco Angius, ans Teatro Lirico di Cagliari zurück.
 
Ihr erstes Engagement führte die Sängerin bereits 2011, noch während ihres Studiums, zum vom Theater Heidelberg ausgerichteten Festival „Winter in Schwetzingen“, wo sie im dortigen Rokokotheater die Hauptpartie der Emilia in der deutschen Erstaufführung von Scarlattis „Marco Attilio Regolo“ unter Rubén Dubrovsky  (Regie: Eva-Maria Höckmayr) sang. Dieses Debüt war so erfolgreich, dass sie vom damaligen GMD, Cornelius Meister, sofort für weitere Produktionen in Heidelberg verpflichtet wurde (u. a. als Gran Sacerdotessa in „Aida“, dirigiert von Joana Mallwitz).

Weitere Gastverträge erhielt sie am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, am Theater Hof, bei der Kinderoper der  Bayreuther Festspiele an der Danish National Opera und an der Staatsoper Hannover.   
 
Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Meisterkurse bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Matias Tosi, Scott Curry und Angelo Raciti ergänzten ihre Ausbildung.
 
Sie arbeitet regelmäßig mit Malcolm Walker.
 

Tanja Kuhn ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes.