Vita

Foto: Dietmar Scholz for scholzshootspeople

Mit Partien wie  Senta in "der fliegende Holländer" war die Sopranistin bereits an international renommierten Häusern wie dem Kroatischen Nationaltheater Zagreb mit Nikša Bareza am Pult oder dem

Theatro Petruzzelli di Bari unter der musikalischen Leitung von Giampaolo Bisanti, zu erleben.

Die Partie sang sie bereits am Theater Hof und dem Staatstheater Cottbus in einer Inszenierung von Jasmina HadŽiahmetović. Dort ist sie auch in der kommenden Spielzeit wieder als Senta zu Gast.

Ausserdem singt sie dort Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Micaela in „Carmen“ debütiert als Desdemona in Verdis „Otello“ und wird dort zum ersten Mal in der Titelpartie „Salome“ von Richard Strauss zu hören sein.

 

Ab der Spielzeit 2021/22 ist Tanja C. Kuhn festes Ensemblemitglied am Theater Münster, wo sie Partien wie Elettra in „Idomeneo“ von W. A. Mozart und Julia de Weert in der „Vetter aus Dingsda“, unter der Regie von Dr. Ulrich Peters singen wird.

 

Zudem übernimmt sie aktuell, am Anhaltischen Theater Dessau, die exponierte Partie der Princesse in der Oper „Orphée“ von Philip Glass unter der musikalischen Leitung von GMD Markus L. Frank, inszeniert von Malte Kreutzfeld.

An der Danish National Opera war Tanja C. Kuhn 2019 u.a. als Micaëla in „Carmen“ und als Katja in der von Philipp Kochheim inszenierten Skandinavienpremiere von „Die Passagierin“ von Weinberg sowie als Charmion in „Cleopatra“ von August Enna, inszeniert von Ben Baur, auf der Bühne zu erleben.
Sie debütierte dort ebenfalls in der anspruchsvollen Partie der Heloise in der gefeierten Premiere von Paul von Klenaus deutscher Oper „Michael Kohlhaas“, die vom dänischen Radio übertragen wurde, sowie die Partie der Tatjana in „Eugen Onegin“ inszeniert von Hinrich Horstkotte.


Im Jahr 2017/18 feierte Tanja C. Kuhn als Giulietta in Zandonais Verismooper „Giulietta e Romeo“ am
Staatstheater Braunschweig, mit Florian Ludwig am Pult, große Erfolge. Ebenfalls unter der Leitung von
Giampaolo Bisanti stand sie mit dem Gloria für Sopran von Poulenc auf der Bühne des Teatro Lirico di
Cagliari
und mit der 2. Mahler Sinfonie auf der Bühne des Teatro Petruzzelli. Danach kehrte sie für die
Titelpartie in Hindemiths "Sancta Susanna", unter der musikalischen Leitung von Marco Angius, ans

Teatro Lirico di Cagliari zurück.


Ihr erstes Engagement führte die Sängerin bereits 2011, noch während ihres Studiums, zum vom Theater
Heidelberg
ausgerichteten Festival „Winter in Schwetzingen“, wo sie im dortigen Rokokotheater die Hauptpartie der Emilia in der deutschen Erstaufführung von Scarlattis „Marco Attilio Regolo“ unter

Rubén Dubrovsky (Regie: Eva-Maria Höckmayr) sang.
Dieses Debüt war so erfolgreich, dass sie vom damaligen GMD, Cornelius Meister, sofort für weitere
Produktionen in Heidelberg verpflichtet wurde (u. a. als Gran Sacerdotessa in „Aida“ unter seiner Leitung).

 

Weitere Gastverträge erhielt sie am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, am Theater Hof, bei der Kinderoper
der Bayreuther Festspiele an der Danish National Opera, am Stadttheater Gießen am Theater Münster und an der Staatsoper Hannover.


Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und
darstellende Kunst Stuttgart. Meisterkurse bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Matias Tosi, Scott Curry und Angelo Raciti ergänzten ihre Ausbildung.


Sie arbeitet regelmäßig mit Malcolm Walker.