Vita

Foto: Dietmar Scholz for scholzshootspeople

Die Sopranistin startete das letzte Jahr als Senta in "Der fliegende Holländer" am

Kroatischen Nationaltheater Zagreb mit Nikša Bareza am Pult.

Sie sang die Partie bereits an zahlreichen anderen Häusern wie dem Theatro Petruzzelli di Bari unter der musikalischen Leitung von Giampaolo Bisanti und am Theater Hof inszeniert von Reinhardt Friese sowie am Staatstheater Cottbus in einer Inszenierung von Jasmina HadŽiahmetović mit

Generalmusikdirektor Alexander Merzyn am Pult.


Dort wird sie auch in der Spielzeit 2020/21 wieder als Senta zu Gast sein und ausserdem ihr Debüt

als Salome von R. Strauss geben.


Später im Jahr 2021 führt sie ihr Weg nach Beijing, wo sie am NCPA als Freia in Wagners

„Ring des Nibelungen“ zu hören sein wird.

 

An der Danish National Opera war Tanja C. Kuhn 2019 u.a. als Micaëla in „Carmen“ und als Katja in der von Philipp Kochheim inszenierten Skandinavienpremiere von „Die Passagierin“ von Weinberg sowie als Charmion in „Cleopatra“ von August Enna, inszeniert von Ben Baur, auf der Bühne zu erleben.
Sie debütierte dort ebenfalls in der anspruchsvollen Partie der Heloise in der gefeierten Premiere von Paul von Klenaus deutscher Oper „Michael Kohlhaas“, die vom dänischen Radio übertragen wurde, sowie die Partie der Tatjana in „Eugen Onegin“ inszeniert von Hinrich Horstkotte.


In Gießen war sie, dirigiert von GMD Florian Ludwig, in der Orchesterversion von Poulencs großer Solo Oper
„La voix Humaine“ auf der Bühne zu erleben. Dort wird sie in der nächsten Spielzeit als Esmeralda in Schmidts
„Notre Dame“ debütieren.


Im Jahr 2017/18 feierte Tanja C. Kuhn als Giulietta in Zandonais Verismooper „Giulietta e Romeo“ am
Staatstheater Braunschweig, mit Florian Ludwig am Pult, große Erfolge. Ebenfalls unter der Leitung von
Giampaolo Bisanti stand sie mit dem Gloria für Sopran von Poulenc auf der Bühne des Teatro Lirico di
Cagliari
und mit der 2. Mahler Sinfonie auf der Bühne des Teatro Petruzzelli. Danach kehrte sie für die
Titelpartie in Hindemiths "Sancta Susanna", unter der musikalischen Leitung von Marco Angius, ans

Teatro Lirico di Cagliari zurück.


Ihr erstes Engagement führte die Sängerin bereits 2011, noch während ihres Studiums, zum vom Theater
Heidelberg
ausgerichteten Festival „Winter in Schwetzingen“, wo sie im dortigen Rokokotheater die Hauptpartie der Emilia in der deutschen Erstaufführung von Scarlattis „Marco Attilio Regolo“ unter

Rubén Dubrovsky (Regie: Eva-Maria Höckmayr) sang.
Dieses Debüt war so erfolgreich, dass sie vom damaligen GMD, Cornelius Meister, sofort für weitere
Produktionen in Heidelberg verpflichtet wurde (u. a. als Gran Sacerdotessa in „Aida“ unter seiner Leitung).

 

Weitere Gastverträge erhielt sie am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, am Theater Hof, bei der Kinderoper
der Bayreuther Festspiele an der Danish National Opera und an der Staatsoper Hannover.


Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und
darstellende Kunst Stuttgart. Meisterkurse bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Matias Tosi, Scott Curry und Angelo Raciti ergänzten ihre Ausbildung.


Sie arbeitet regelmäßig mit Malcolm Walker.